Wer ist Albert?
Albert Lortzing bewegt Leipzig. Die Oper Leipzig feiert den Komponisten, Sängerschauspieler und Dirigenten.
Di.
03.03.26
Premiere
Ausstellungseröffnung
19:00 Uhr
Garderobenhalle Opernhaus
Do.
16.04.26
Premiere
18:30 Uhr
Konzertfoyer Opernhaus
Gemeinsam schleichen wir in eine Bühnenorchesterprobe des Gewandhausorchesters, werfen einen ersten Blick auf die neue Produktion und erleben mit, wie an Balance, Gestik, Mimik, Technik geschraubt und getüftelt wird, denn die Premiere rückt immer näher! Vor und nach der Probe haben Sie die Möglichkeit, sich mit Beteiligten der Produktion auszutauschen und spannend Neues zu erfahren. Trifft Musik, Geschichte und Konzept Ihren Geschmack? Wir freuen uns auf Ihr Feedback.
Sa.
18.04.26
Premiere
Auftakt zum Festival
14:00 Uhr
Opernhaus
Werfen Sie einen Blick hinter die Kulissen!
Am 18. April öffnen sich Türen zu sonst verborgenen, geheimen Orten des Opernhauses. Schnappen Sie sich ein Ticket für unsere begehrten Führungen hinter die Kulissen oder genießen Sie eine unserer Technikshows: Die Bühne steht im Rampenlicht und zeigt, was alles in ihr steckt.
Tanzen Sie mit dem Leipziger Ballett oder singen Sie mit unseren Chören. Freuen Sie sich auf musikalische Kostproben, Speed-Dating mit Künstlerteams und viele überraschende Einblicke in den Opernalltag. Für unsere kleinen und großen Gäste gibt es Kinderschminken, eine Fotowand mit Kostümen zum Verkleiden und Instrumentenkunde mit dem Orchester der Musikalischen Komödie.
Unsere Foyers zeigen an diesem Tag, was sonst im Verborgenen stattfindet – ob Kostüm, Maske oder Schreinerei: Hier wird sichtbar, wie viel Handwerk und Leidenschaft in jeder Produktion steckt.
Und das Lortzing Festival steht bereits vor der Tür: Was wird wohl alles noch vorbereitet? Haben Sie vielleicht Lust, selbst einen Nagel in das nächste Bühnenbild zu schlagen?
Ein Tag voller Musik, Magie und Mitmachmomente – bunt, lebendig und für die ganze Familie.
Erfahren Sie mehr: Programm
Mo.
20.04.26
Premiere
18:00 Uhr
Venussaal Musikalische Komödie
Wir schleichen gemeinsam in eine Bühnenorchesterprobe des Orchesters der Musikalischen Komödie, werfen einen ersten Blick auf die neue Produktion und erleben mit, wie an Balance, Gestik, Mimik, Technik geschraubt und getüftelt wird, denn die Premiere rückt immer näher! Vor und nach der Probe haben Sie die Möglichkeit, sich mit Beteiligten der Produktion auszutauschen und spannend Neues zu erfahren.
Fr.
24.04.26
Premiere
19:30 Uhr
Musikalische Komödie
Der Graf von Liebenau hat sich – der Name verrät’s – der Liebe wegen beim Waffenschmied Hans als Geselle anstellen lassen. Liebenau wirbt mit beiden Identitäten um des Schmieds Tochter Marie und hofft, dass sie sich in ihn als Gesellen verliebt und ihn nicht nur wegen seines noblen Stands wählt. Liebhaber und Nebenbuhler sind also ein und dieselbe Person, Maries Vater macht die Verwirrung noch perfekter, und eine hochwohlgeborene Nebenbuhlerin funkt auch noch dazwischen. Eine bewährte Kabale von Liebe und Verkleidung wird zu einer spritzigen Spieloper. Machen Sie sich auf List, Liebe und launigen Lortzing gefasst!
Sa.
25.04.26
Premiere
Klingende Zeitreise von Schiller bis Lortzing
11:00 Uhr
Leipzig, 1837. Im Alten Theater am Tröndlinring erlebt der Holzschuhtanz aus »Zar und Zimmermann« seine Uraufführung und wird zum Mega-Hit des 19. Jahrhunderts. Der Mann, der ihn schrieb, wohnte um die Ecke, trank Wein in der Hainstraße, diskutierte in Hinterzimmern über Demokratie und brachte das Publikum jeden Abend zum Lachen. Albert Lortzing war Leipziger.
Mit dem Audiowalk »Zwischen Aufruhr und Applaus« laden wir Sie dazu ein, dem Komponisten durch seine Stadt zu folgen, zu den Orten, an denen er lebte, arbeitete und komponierte, stritt und feierte. Sieben Stationen führen vom Salle de Pologne über die Hainstraße und den Tröndlinring nach Gohlis, zum Schillerhaus.
Denn Lortzing war alles andere als der harmlose Biedermeier-Komponist, als der er lange galt. Er war Demokrat, Librettist und Theatermann in einem, verkehrte mit Verlegern, Revolutionären und Publizisten, und schrieb in seinen Opern mehr zwischen die Zeilen, als die Zensur ahnte. Sein Leipzig war ein Leipzig im Aufbruch.
Treffpunkt für den Audiowalk ist das Alte Rathaus. Abspielgeräte und Kopfhörer werden bereitgestellt. Nach ca. 60 Minuten endet der Audiowalk am Schillerhaus in Gohlis.
Sa.
25.04.26
Premiere
19:00 Uhr
Opernhaus
Hoch lebe die Freiheit! 1848, als Albert Lortzing seine beeindruckende letzte Oper »Regina« schrieb, ist Revolution. Und genau die ist Inhalt des Werks, das Lortzing nach seiner Frau benannte: Zwei politisch aktive Fabrikarbeiter lieben Regina, die Tochter des Fabrikbesitzers Simon. Doch sie gehören unterschiedlichen Lagern an. Der eine, Stephan, besetzt als radikaler Aufrührer die Fabrik und hält Regina in seiner Gewalt. Sie ist jedoch mit dem friedliebenderen Richard verlobt. Am Ende liegen ihrer aller Leben und die erwachende Eintracht in Reginas Händen. Lortzings Revolutionsoper wurde lange unter Verschluss gehalten und zensiert. Vielleicht ist jetzt noch einmal ihre Zeit gekommen: Zeit für Frieden und Freiheit.
So.
26.04.26
Premiere
»Vom Keller bis zum Dach« | Aktive Familienführung
10:00 Uhr
Opernhaus
Entdeckt die geheimnisvolle Welt hinter den Kulissen der Oper Leipzig! Wie sehen die Räume aus, in denen die großen Inszenierungen entstehen? Und wie fühlt es sich an, auf der Bühne zu stehen, wo sonst Opern und Ballette das Publikum verzaubern?
Bei dieser besonderen Familienführung geht es durch das gesamte Opernhaus – von den tiefsten Kellerräumen bis hinauf unter das Dach. Ihr erfahrt, wie Kostüme und Kulissen entstehen, wie Licht und Technik die Magie auf die Bühne bringen und welche kleinen Geheimnisse ein so großes Opernhaus bereithält.
Sonntags im Opernhaus | Beginn: 10:00 | Dauer: ca. 1,5 Stunden | Treffpunkt: Bühneneingang Goethestraße | Karten zu 10,– / 5,– € für Kinder, nur im Vorverkauf an den Theaterkassen erhältlich | Pro Kind können maximal zwei Erwachsenenkarten erworben werden | Die Begleitung durch einen Erwachsenen ist sicherzustellen
Treffpunkt: Bühneneingang Goethestraße
So.
26.04.26
Premiere
15:00 Uhr
Musikalische Komödie
Der russische Deserteur Peter Iwanow arbeitet inkognito in einer niederländischen Werft und trifft auf Peter Michaelow, der sich ebenfalls als Zimmermann ausgibt, aber eigentlich der Zar Peter I. ist. Verwechslungen, Intrigen und politische Spannungen führen zu turbulenten Verwicklungen, die sich schließlich in einer humorvollen und versöhnlichen Auflösung klären. Bei der Leipziger Uraufführung 1837 spielte Albert Lortzing selbst den Peter Iwanow. Hier bekam er zwar schlechte Presse, doch andere Städte machten »Zar und Zimmermann« bald zum Kassenschlager. Für den Regisseur Dominik Wilgenbus und seinen Bühnenbildner Udo Vollmer bildet die flandrische Malerei die Quelle der optischen Inspiration.
Di.
28.04.26
Premiere
Albert Lortzing, Louise Otto-Peters und ihre Zeit in Schrift und Musik
19:30 Uhr
Felix-Mendelssohn-Haus
Der Abend Leipzigs präsentiert kammermusikalische und gesellschaftspolitische Facetten aus dem Leipzig des 19. Jahrhunderts. Albert Lortzing ist neben seinen Opern auch für sein Liedschaffen bekannt. Neben den Liedern für Männerchor sind auch einige Lieder für Sologesang überliefert. Diese ergänzen sich perfekt mit dem Schaffen von Leipziger Künstlerinnen wie Clara Schumann und Fanny Hensel, sowie weitere Komponistinnen des 19. Jahrhunderts. Gedichte und Schriften der Frauenrechtlerin Louise Otto-Peters, die im Vormärz wie Albert Lortzing dem Revolutionär Robert Blum nahestand, werden den Abend umrahmen.
Solen Mainguiné (Sopran)
Frieder Flesch (Bariton)
Am Flügel: Younghwi Ko
Moderation: Dr. Kara McKechnie, Dr. Inken Meents
Do.
30.04.26
Premiere
Symposium am Institut für Musikwissenschaft der Universität Leipzig in Kooperation mit der Oper Leipzig
14:00 Uhr
Konzertfoyer Opernhaus
Die Bühnenwerke von Albert Lortzing werden oft pauschal dem komischen und damit vermeintlich leichteren Genre zugeordnet. Dabei umfasst sein Opernschaffen auch einige Werke, die ernsteren Gattungstraditionen zuzurechnen sind und zentrale Probleme seiner Zeit thematisieren, wie soziale Missstände in »Regina« oder die Diskussion über die Existenz einer menschlichen Seele in »Undine«. Freilich enthalten diese Werke auch komische Momente, während umgekehrt Lortzings eher heitere Stücke wie »Zar und Zimmermann« oder »Der Waffenschmied« gelegentlich einen ernsten Ton anschlagen.
Im musikwissenschaftlichen Symposium werden verschiedene Aspekte dieses »vermischten« Opernstils aus einer interdisziplinären, vergleichenden Perspektive in den Blick genommen. Ziel ist es, dieses Spannungsfeld an verschiedenen Beispielen aus libretto-, kompositions- und inszenierungsgeschichtlichen Perspektiven auszuloten. Im Zentrum stehen dabei Opern von Albert Lortzing, die mit anderen Stücken deutscher, französischer und italienischer Provenienz aus der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts kontrastiert werden.
Donnerstag, 30. April 2026, 14 bis 18 Uhr | Konzertfoyer des Opernhauses
Freitag, 1. Mai 2026, 9:30 bis 13 Uhr & 15 bis 18 Uhr | Universität Leipzig, Institut für Musikwissenschaft, Neumarkt 9–19 E, 3. Etage, Hörsaal SK-302 (01.–02.05.)
Samstag, 2. Mai 2026, 9:30 bis 13 Uhr | Universität Leipzig, Institut für Musikwissenschaft, Neumarkt 9–19 E, 3. Etage, Hörsaal SK-302 (01.–02.05.)
Do.
30.04.26
Premiere
19:30 Uhr
Opernhaus
Undinen, mystische Wasserwesen, können nur durch die Vermählung mit einem Menschen eine unsterbliche Seele erlangen. Doch zu welchem Preis? In einer Fischerhütte beginnt die Liebesgeschichte zwischen Undine und Ritter Hugo. Nach der Hochzeit warnt sie ihn eindringlich: »Bleibe deinem Schwur treu!«, denn Verrat an ihrer Liebe würde sein Schicksal besiegeln. Mit seiner Oper »Undine« brachte Albert Lortzing vor 180 Jahren eine poetische, kraftvolle Vertonung dieses Märchens auf die Bühne. Seine Musik bleibt ein unvergänglicher Schatz, tief verwurzelt in Leipzigs kulturellem Erbe.
Fr.
01.05.26
Premiere
Symposium am Institut für Musikwissenschaft der Universität Leipzig in Kooperation mit der Oper Leipzig
09:30 Uhr
Universität Leipzig
Die Bühnenwerke von Albert Lortzing werden oft pauschal dem komischen und damit vermeintlich leichteren Genre zugeordnet. Dabei umfasst sein Opernschaffen auch einige Werke, die ernsteren Gattungstraditionen zuzurechnen sind und zentrale Probleme seiner Zeit thematisieren, wie soziale Missstände in »Regina« oder die Diskussion über die Existenz einer menschlichen Seele in »Undine«. Freilich enthalten diese Werke auch komische Momente, während umgekehrt Lortzings eher heitere Stücke wie »Zar und Zimmermann« oder »Der Waffenschmied« gelegentlich einen ernsten Ton anschlagen.
Im musikwissenschaftlichen Symposium werden verschiedene Aspekte dieses »vermischten« Opernstils aus einer interdisziplinären, vergleichenden Perspektive in den Blick genommen. Ziel ist es, dieses Spannungsfeld an verschiedenen Beispielen aus libretto-, kompositions- und inszenierungsgeschichtlichen Perspektiven auszuloten. Im Zentrum stehen dabei Opern von Albert Lortuing, die mit anderen Stücken deutscher, französischer und italienischer Provenienz aus der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts kontrastiert werden.
Donnerstag, 30. April 2026, 14 bis 18 Uhr | Konzertfoyer des Opernhauses
Freitag, 1. Mai 2026, 9:30 bis 13 Uhr & 15 bis 18 Uhr | Universität Leipzig, Institut für Musikwissenschaft, Neumarkt 9–19 E, 3. Etage, Hörsaal SK-302 (01.–02.05.)
Samstag, 2. Mai 2026, 9:30 bis 13 Uhr | Universität Leipzig, Institut für Musikwissenschaft, Neumarkt 9–19 E, 3. Etage, Hörsaal SK-302 (01.–02.05.)
Fr.
01.05.26
Premiere
15:00 Uhr
Musikalische Komödie
Der russische Deserteur Peter Iwanow arbeitet inkognito in einer niederländischen Werft und trifft auf Peter Michaelow, der sich ebenfalls als Zimmermann ausgibt, aber eigentlich der Zar Peter I. ist. Verwechslungen, Intrigen und politische Spannungen führen zu turbulenten Verwicklungen, die sich schließlich in einer humorvollen und versöhnlichen Auflösung klären. Bei der Leipziger Uraufführung 1837 spielte Albert Lortzing selbst den Peter Iwanow. Hier bekam er zwar schlechte Presse, doch andere Städte machten »Zar und Zimmermann« bald zum Kassenschlager. Für den Regisseur Dominik Wilgenbus und seinen Bühnenbildner Udo Vollmer bildet die flandrische Malerei die Quelle der optischen Inspiration.
Mit Audiodeskription
Fr.
01.05.26
Premiere
Eröffnungskonzert im Rahmen des internationalen Festivals für Vokalmusik »a cappella«
19:30 Uhr
Opernhaus
Albert Lortzing hat viele Lieder und Chorwerke geschrieben, die heute weitestgehend unbekannt sind. Beim Eröffnungskonzert des internationalen Festivals für Vokalmusik »a cappella« stehen diese unbekannten Werke Lortzings neben Stücken seiner Zeitgenossen im Mittelpunkt – interpretiert vom renommierten Leipziger Vokalensemble amarcord.
In Kooperation mit dem Internationalen Festival für Vokalmusik a cappella
Sa.
02.05.26
Premiere
Symposium am Institut für Musikwissenschaft der Universität Leipzig in Kooperation mit der Oper Leipzig
09:30 Uhr
Universität Leipzig
Die Bühnenwerke von Albert Lortzing werden oft pauschal dem komischen und damit vermeintlich leichteren Genre zugeordnet. Dabei umfasst sein Opernschaffen auch einige Werke, die ernsteren Gattungstraditionen zuzurechnen sind und zentrale Probleme seiner Zeit thematisieren, wie soziale Missstände in »Regina« oder die Diskussion über die Existenz einer menschlichen Seele in »Undine«. Freilich enthalten diese Werke auch komische Momente, während umgekehrt Lortzings eher heitere Stücke wie »Zar und Zimmermann« oder »Der Waffenschmied« gelegentlich einen ernsten Ton anschlagen.
Im musikwissenschaftlichen Symposium werden verschiedene Aspekte dieses »vermischten« Opernstils aus einer interdisziplinären, vergleichenden Perspektive in den Blick genommen. Ziel ist es, dieses Spannungsfeld an verschiedenen Beispielen aus libretto-, kompositions- und inszenierungsgeschichtlichen Perspektiven auszuloten. Im Zentrum stehen dabei Opern von Albert Lortuing, die mit anderen Stücken deutscher, französischer und italienischer Provenienz aus der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts kontrastiert werden.
Donnerstag, 30. April 2026, 14 bis 18 Uhr | Konzertfoyer des Opernhauses
Freitag, 1. Mai 2026, 9:30 bis 13 Uhr & 15 bis 18 Uhr | Universität Leipzig, Institut für Musikwissenschaft, Neumarkt 9–19 E, 3. Etage, Hörsaal SK-302 (01.–02.05.)
Samstag, 2. Mai 2026, 9:30 bis 13 Uhr | Universität Leipzig, Institut für Musikwissenschaft, Neumarkt 9–19 E, 3. Etage, Hörsaal SK-302 (01.–02.05.)
Sa.
02.05.26
Premiere
in Kooperation mit dem a cappella-Festival
10:00 Uhr
Augustusplatz
Erleben Sie Leipzig klangvoll, lebendig und voller Charme – beim einzigartigen Doppel-Event im Herzen der Stadt! Die Oper Leipzig lädt im Rahmen des Lortzing-Festivals »Lortzing 26« zu einem Fest ein, an dem Musik, Kultur und Leipziger Lebensfreude zusammenfinden.
OPEN STAGE – Chorbühne für alle!
Ob jung oder alt, groß oder klein, Profi-Ensemble oder leidenschaftlicher Laienchor: Bei unserer OPEN STAGE auf der imposanten Freitreppe des Opernhauses kann jeder Chor glänzen – mit einem Auftritt unter freiem Himmel vor großem Publikum.
Biedermeier-Frühstück – Kultur trifft Kulinarik
Zeitreise gefällig? Beim Biedermeier-Frühstück wird der Augustusplatz zum lebendigen Picknickplatz im Stil des 19. Jahrhunderts! Damit der Augustusplatz an diesem Tag zur lebendigen Zeitreise wird, freuen wir uns sehr, wenn möglichst viele Gäste in Kleidung im Stil des Biedermeier (ca. 1815–1848) erscheinen. Ob ganz authentisch oder mit kleinen Details – jede Annäherung macht den Tag noch stimmungsvoller!
Sa.
02.05.26
Premiere
Albert Lortzings Oper »Zar und Zimmermann« in einer Fasssung für Kinder von Juri Tetzlaff
11:00 Uhr
Musikalische Komödie
Zwei Peter: Der eine Peter regiert ein Land und braucht mal eine Auszeit davon. Der andere Peter hält sich ebenfalls versteckt und ist unsterblich verliebt. Beide treffen in einer Schiffswerft aufeinander und werden miteinander verwechselt. Werden sie erkannt? Und finden sie am Ende, was sie sich wünschen? Mit »Der kleine Zar«, in einer Fassung und moderiert von Juri Tetzlaff, wird auch dem jungen Publikum ab 6 Jahren ein Zugang zu Albert Lortzings Geschichte und Musik zu »Zar und Zimmermann« ermöglicht.
Zwischen den Vorstellungen: Auf Zaren-Mission!
Zwischen den beiden Vorstellungen wird von 12 bis 15 Uhr beim Familientag Lortzing »Der kleine Zar« lebendig: Ihr spielt Theater mit einem echten »Zaren«, knobelt am Schiffs-Puzzle, hört spannende Geschichten und sammelt an jeder Station Stempel auf eurer Karte. Am Ende wartet eine kleine Belohnung.
Sa.
02.05.26
Premiere
Ein Mitmach-Programm für Kinder
12:00 Uhr
Musikalische Komödie
Zwischen den beiden Vorstellungen von »Der kleine Zar« wird von 12 bis 15 Uhr beim Familientag Albert Lortzings »Kleiner Zar« lebendig: Ihr spielt Theater mit einem echten »Zaren«, knobelt am Schiffs-Puzzle, hört spannende Geschichten und sammelt an jeder Station Stempel auf eurer Karte. Am Ende wartet eine kleine Belohnung.
Sa.
02.05.26
Premiere
Albert Lortzings Oper »Zar und Zimmermann« in einer Fasssung für Kinder von Juri Tetzlaff
15:00 Uhr
Musikalische Komödie
Zwei Peter: Der eine Peter regiert ein Land und braucht mal eine Auszeit davon. Der andere Peter hält sich ebenfalls versteckt und ist unsterblich verliebt. Beide treffen in einer Schiffswerft aufeinander und werden miteinander verwechselt. Werden sie erkannt? Und finden sie am Ende, was sie sich wünschen? Mit »Der kleine Zar«, in einer Fassung und moderiert von Juri Tetzlaff, wird auch dem jungen Publikum ab 6 Jahren ein Zugang zu Albert Lortzings Geschichte und Musik zu »Zar und Zimmermann« ermöglicht.
Zwischen den Vorstellungen: Auf Zaren-Mission!
Zwischen den beiden Vorstellungen wird von 12 bis 15 Uhr beim Familientag Lortzing »Der kleine Zar« lebendig: Ihr spielt Theater mit einem echten »Zaren«, knobelt am Schiffs-Puzzle, hört spannende Geschichten und sammelt an jeder Station Stempel auf eurer Karte. Am Ende wartet eine kleine Belohnung.
Sa.
02.05.26
Premiere
19:00 Uhr
Opernhaus
Hoch lebe die Freiheit! 1848, als Albert Lortzing seine beeindruckende letzte Oper »Regina« schrieb, ist Revolution. Und genau die ist Inhalt des Werks, das Lortzing nach seiner Frau benannte: Zwei politisch aktive Fabrikarbeiter lieben Regina, die Tochter des Fabrikbesitzers Simon. Doch sie gehören unterschiedlichen Lagern an. Der eine, Stephan, besetzt als radikaler Aufrührer die Fabrik und hält Regina in seiner Gewalt. Sie ist jedoch mit dem friedliebenderen Richard verlobt. Am Ende liegen ihrer aller Leben und die erwachende Eintracht in Reginas Händen. Lortzings Revolutionsoper wurde lange unter Verschluss gehalten und zensiert. Vielleicht ist jetzt noch einmal ihre Zeit gekommen: Zeit für Frieden und Freiheit.
So.
03.05.26
Premiere
18:00 Uhr
Musikalische Komödie
Der Graf von Liebenau hat sich – der Name verrät’s – der Liebe wegen beim Waffenschmied Hans als Geselle anstellen lassen. Liebenau wirbt mit beiden Identitäten um des Schmieds Tochter Marie und hofft, dass sie sich in ihn als Gesellen verliebt und ihn nicht nur wegen seines noblen Stands wählt. Liebhaber und Nebenbuhler sind also ein und dieselbe Person, Maries Vater macht die Verwirrung noch perfekter, und eine hochwohlgeborene Nebenbuhlerin funkt auch noch dazwischen. Eine bewährte Kabale von Liebe und Verkleidung wird zu einer spritzigen Spieloper. Machen Sie sich auf List, Liebe und launigen Lortzing gefasst!
Für alle Lortzing-Fans, die von außerhalb anreisen, bietet unser Partner, die Leipzig Tourismus Marketing GmbH (LTM), ein besonderes Reisepaket an. Buchen Sie Ihr Lortzing-Reisepackage in Leipzig vom 30. April - 3. Mai 2026. Alles, was Sie für eine unvergessliche musikalische Reise benötigen, erhalten Sie bequem aus einer Hand: Eintrittskarten, Hotel, Führungen und mehr.
Entdecken Sie Lortzings Leipzig.
Albert Lortzing hat rege am gesellschaftlichen Leben der Stadt teilgenommen, sei es im Geselligkeitsverein »Tunnel über der Pleiße«, in den Freimaurerlogen oder gemeinsam mit Robert Blum bei der Wiederentdeckung des Leipziger Schillerhauses und der Gründung des historischen Leipziger Schillervereins. Im Rahmen des Festivals werfen wir ein Licht auf Lortzings Wirkungsstätten und erinnern an verschwundene Lortzing-Orte, wie zum Beispiel das »Alte Theater« auf dem heutigen Richard-Wagner-Platz.
Zurück zur Oper Leipzig
Das Alte Theater, zu Lortzings Zeit Stadttheater Leipzig, am heutigen Richard-Wagner-Platz existiert nicht mehr. Ab 1833 war es ein zentraler Schauplatz in Albert Lortzings Leben und Schaffen. Hier wirkte er als Sänger und Schauspieler, später auch als Kapellmeister und entwickelte sich bald zu einer Schlüsselfigur des Leipziger Musiktheaters. Neben seiner Tätigkeit auf der Bühne komponierte er einige Werke für das Theater, darunter seine beliebteste Oper »Zar und Zimmermann«, uraufgeführt 1837, mit dem er einen Meilenstein der deutschen Spieloper schuf, der ihn weit über Leipzig hinaus berühmt machte. Das Theater war auch ein Ort intensiver Zusammenarbeit mit anderen Kunstschaffenden und ein kultureller Mittelpunkt, der Lortzing tief prägte. 1845 musste er das Stadttheater verlassen, da er in Konflikt mit der Theaterleitung und den städtischen Behörden geriet. Der Hauptgrund lag in seinen liberalen politischen Ansichten und seiner Sympathie für die Revolutionäre, die er auch in seinen Werken zum Ausdruck brachte, sowie in seinem Engagement für bessere Arbeitsbedingungen.
Die Große Funkenburg, ein idyllisches Gasthaus am damaligen Stadtrand Leipzigs, war ein beliebter Treffpunkt der Künstlerszene des 19. Jahrhunderts – und ein Rückzugsort für Albert Lortzing. Hier versammelten sich Kunstschaffende in ungezwungener Atmosphäre, um sich auszutauschen, Ideen zu diskutieren und neue Projekte zu planen. Lortzing, der für seinen geselligen und humorvollen Charakter bekannt war, war ein regelmäßiger Gast und wohnte 1844-46 in einem Gartenhaus, das zur Großen Funkenburg gehörte. Die Funkenburg war für ihn nicht nur ein Ort der Erholung, sondern auch eine Quelle der Inspiration. Viele seiner Opern, darunter auch »Der Wildschütz«, spiegeln die Lebensfreude und den volkstümlichen Geist wider, die dieser Ort verkörperte. Heute erinnert nur noch der Straßenname »Funkenburgstraße« an das ehemalige Gasthaus.
Das Schillerhaus in Gohlis ist eng mit dem kulturellen Erbe Leipzigs verbunden und steht sinnbildlich für die Verbindung von Musik und Literatur, die auch Albert Lortzing auszeichnete. Zwar gibt es keine Quellen, die beweisen, dass sich Lortzing hier aufhielt, doch die Ideenwelt Friedrich Schillers beeinflusste ihn zutiefst. Schiller arbeitete hier 1985 an seiner »An die Freude«, die 1840 von Lortzing vertont wurde. Kurz darauf komponierte Lortzing seine »Kantate zur Schillerfeier«. Mit Robert Blum, der in Leipzig den Schiller-Verein gründete, war Lortzing eng befreundet.
Der Salle de Pologne war im 19. Jahrhundert ein prächtiger Konzert- und Ballsaal im Herzen Leipzigs, der oft für gesellschaftliche und kulturelle Veranstaltungen genutzt wurde. Albert Lortzing trat hier mehrmals auf, sowohl als Sänger als auch mit konzertanten Aufführungen seiner Werke. Besonders seine Oper »Zar und Zimmermann« fand hier großen Anklang. Der Saal bot eine repräsentative Bühne für Lortzings Musik, die durch ihre Kombination aus zugänglicher Melodik und tiefgründigem Humor das Leipziger Publikum begeisterte. Der Salle de Pologne unterstrich Leipzigs Rolle als Kulturmetropole, die Lortzing sowohl künstlerisch als auch persönlich prägte. Heute existiert der Saal nicht mehr, doch er bleibt ein bedeutender Ort in der Geschichte der Leipziger Musiktradition.
Das Schweizerhäuschen, später bekannt als Café Kintschy und heute als Hacienda Las Casas im Zoo Leipzig, war ein beliebtes Ausflugsziel im 19. Jahrhundert. Eingebettet in eine grüne Umgebung, bot es Bürgerinnen und Bürgern Leipzigs einen Ort der Erholung. Albert Lortzing, bekannt für seine Liebe zur Natur und seine Geselligkeit, besuchte das Schweizerhäuschen regelmäßig. Der volkstümliche Charakter seiner Musik, der oft von Naturbildern und idyllischen Szenen geprägt ist, könnte durch Orte wie das Schweizerhäuschen inspiriert worden sein.
Das erste Gewandhaus in der Kupfergasse war ein wichtiger Ort des Leipziger Musiklebens und spielte auch für Albert Lortzing eine bedeutende Rolle. Das Gebäude, ursprünglich ein Handelshaus, wurde 1781 zum Konzertsaal umgebaut und entwickelte sich schnell zu einem Zentrum klassischer Musik. Hier fanden bedeutende Konzerte statt. Auch einige Werke Lortzings wurden aufgeführt. Jedoch war er weniger in die Konzertszene des Gewandhauses integriert, als er es sich gewünscht hätte. Die Szene wurde vor allem durch Komponisten wie Felix Mendelssohn Bartholdy und andere führende Musikerinnen und Musiker geprägt, während Lortzing für Musiktheater und Schauspiel bekannt war. Das Gebäude existiert heute nicht mehr.